Die Bauarbeiten am Windpark Schleife schreiten planmäßig voran. In den vergangenen Monaten wurden wichtige Arbeiten auf der Mulkwitzer Hochkippe abgeschlossen: Die Wege und Kranstellflächen für den ersten Bauabschnitt sind weitestgehend fertiggestellt, die Baugrundverbesserung ist an drei von vier Standorten abgeschlossen und die Fundamentarbeiten haben begonnen. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das Umspannwerk in Graustein und die Anbindung des Windparks an das öffentliche Stromnetz.
Baugrund verbessert, Fundamentarbeiten gestartet: Für den ersten Bauabschnitt mit vier Windenergieanlagen auf der Mulkwitzer Hochkippe wurde zunächst der Baugrund verbessert. Dazu wurden unter anderem Schottersäulen in den Boden eingebracht, um die Tragfähigkeit für die Kranstellflächen und Fundamente zu erhöhen. Die Baugrundverbesserung ist inzwischen an drei der vier Anlagenstandorte abgeschlossen. Ende Juli haben die beteiligten Firmen mit dem Bau der Fundamente begonnen. Die Wege und Kranstellflächen sind weitestgehend hergestellt.
Vorbereitungen für den Aufbau der Windenergieanlagen: Im Juli begann die Baufirma Matthäi mit der Einrichtung eines Rotorumladeplatzes in Mulkwitz. Dort werden im Herbst die großen Einzelteile der Windenergieanlagen per Schwerlasttransport angeliefert und zwischengelagert. Anschließend transportieren wir die Komponenten mit einem Spezialgerät auf die Hochkippe weiter. Über die genauen Termine und den Ablauf der Transporte informieren wir rechtzeitig.
Neues Umspannwerk in Graustein: Ein weiterer wichtiger Schritt ist der Bau des neuen Umspannwerks in Graustein. Die Arbeiten starteten im Juli. Das neue Werksgelände entsteht südlich des bestehenden Umspannwerks. Die Arbeiten dort sollen bis zum Spätherbst abgeschlossen werden. Das Umspannwerk übernimmt eine zentrale Funktion: Die künftig im Windpark erzeugte Energie wird dort gebündelt und für die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz weitergeleitet.
Erdkabel verbindet Windpark und Umspannwerk: Für die Netzanbindung ist außerdem der Bau einer unterirdischen Kabeltrasse erforderlich. Das Erdkabel transportiert den erzeugten Strom von den Windenergieanlagen zum Umspannwerk Graustein. Die Tiefbauarbeiten dafür sind Mitte August gestartet.
Zuschlag für acht weitere Windenergieanlagen: Für die bereits genehmigten acht Windenergieanlagen des Teilabschnitts BA 2.1 hat enercity Erneuerbare erfolgreich an einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur teilgenommen und den Zuschlag erhalten. Damit ist ein weiterer wichtiger Meilenstein genommen. Hintergrund: Windenergieanlagen erhalten ihre Vergütung in Deutschland nicht automatisch. Die Betreiber bewerben sich in einem wettbewerblichen Verfahren um ausgeschriebene Kontingente und reichen dafür Preisgebote ein. Der Zuschlag schafft die wirtschaftliche Grundlage für den Bau und Betrieb der Anlagen und sichert eine über 20 Jahre angelegte Vergütung für den erzeugten Strom.
